Freie Güter und Wirtschaftsgüter

Freie Güter sind Güter, für die man nicht zahlen braucht, sie haben demnach keinen Preis und sind für jedermann frei zugänglich. Gegenteilig dazu verhält es sich mit der Gruppe der Wirtschaftsgüter. Wirtschaftsgüter haben einen Preis und ihre Bereitstellung ist mit Kosten verbunden, deshalb kann man ihren Wert anhand ihres Vorkommens oder ihrer Knappheit messen.


Beispiel Freie Güter und Wirtschaftsgüter

Freie Güter lassen sich in verschiedenen Regionen unterschiedlich deklarieren. Oftmals wird Luft als freies Gut bezeichnet, da sie an vielen Orten umsonst, bis zur Sättigung konsumieren lässt und für jedermann zugänglich ist. Umstritten ist Luft aber als freies Gut, da sie nicht in jeder Region auf der Welt in Massen konsumierbar ist.

Denkt man beispielsweise an Gebiete oder Städte in denen man nicht ohne Mundschutz auf die Straße gehen kann. Teilweise werden extra Umweltzonen gekennzeichnet in denen Autos ohne grüne Plakette nicht fahren dürfen. An diesen Orten kann von Luft nicht unbedingt die Rede als freies Gut sein. Demzufolge sind freie Güter abhängig von der jeweiligen Region zu definieren.

Wirtschaftsgüter haben (wie oben beschrieben) einen Preis. Der Preis richtet sich nach der Knappheit und der damit einhergehenden Nachfrage eines Gutes. Wirtschaftsgüter kennzeichnen sich zusätzlich darüber, dass sie nicht für jeden immer frei zugänglich sind. Es ist möglich andere von der Nutzung dieses Gutes auszuschließen. Zu der Gruppe der Wirtschaftsgüter gehöre: Konsumgüter, Investitionsgüter, substitutive und komplementäre Güter.